Grußwort

Bischof a.D. Prof. Dr. Wolfgang HuberEine Orgel kann die zarte Solostimme einer Flöte zum Klingen bringen. Mit der Kraft eines Orchesters vermag sie den Kirchraum und die Herzen der Hörenden in Schwingungen zu versetzen. Orgelmusik klingt festlich und einladend. In ihrer die Gemeinde stärkenden, kulturellen und missionarischen Bedeutung ist die Königin der Instrumente kaum zu Überschätzen. Orgeln werden auch zukünftig ein Erkennungszeichen evangelischer Kirchenmusik sein, in der Begleitung der singenden Gemeinde ebenso wie in Konzerten. Paulus braucht eine neue Orgel. Sehr gern unterstütze ich dieses kühne Vorhaben. Bitte helfen Sie mit! Ziehen Sie alle Register zu Ehre Gottes und zum Wohle der Kirchengemeinde!

Bischof a. D. Prof. Dr. Wolfgang Huber
Unterschrift

Sehr geehrte Damen und Herren!

In der evangelischen Pauluskirche Berlin-Zehlendorf soll eine neue Orgel entstehen!

Die bisherige Walcker-Orgel hat große technische Probleme, die auch mit hohem finanziellem Aufwand nicht nachhaltig zu lösen sind. Durch die hervorragende Akustik der Kirche mit ihrem natürlichem Nachhall ist die Pauluskirche besonders für Konzerte geeignet.  Die neuen Orgeln soll so geplant werden, dass die Rosette auf der Süd-Seite des Kirchenraums wieder zur Geltung kommen kann. Die Orgelempore wird wieder Platz bieten für Aufführungen mit Chor und Orchester. Das ist v.a. für Kantatenaufführungen im Gottesdienst von Bedeutung. Ein herausragendes Instrument der Berliner Orgellandschaft soll den Kirchenraum auch als Kunstwerk bereichern! Die Pauluskirche Zehlendorf ist schon jetzt eine wichtige Adresse der Kirchenmusik.

Im Juni 2006 gründete sich der Orgelbauverein der Pauluskirche Zehlendorf e.V. Als Schirmherr konnte Bischof  Dr.Wolfgang Huber gewonnen werden.

Zur fachlichen Planung wurde ein Orgelfachbeirat einberufen. Ihm gehöen die Professoren Leo van Doeselaar und Paolo Crivellaro, Universität der Künste, Berlin, der Orgelsachverständige der EKBO Michael Bernecker sowie Kantor Cornelius Häußermann an.ein Anforderungsprofil der neuen Orgeln formuliert. Hier sind die Klangprofile und die technischen Anforderungen sowie zwingend die Freilegung der Fenster-Rosette beschrieben. Der Bau einer „Universalorgel“, die es ermöglicht einen großen Teil des Orgelrepertoires klanglich „originalgetreu“ wiederzugeben, schließt eine weitgehende Freilegung der Rosette aber aus. Das führte zum Entschluss zwei Orgeln mit jeweils eigenständigem Klangprofil zu errichten. Für jede Orgel wurden von jeweils 3 renommierten Orgelbaufirmen Angebote eingeholt.

Damit die Kirchenmusik auch mit einer faszinierenden „Königin der Instrumente“ erklingen kann, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und Ihre Begleitung!

Ihr Kantor
Cornelius Häußermann